
Die Deutsche Gesellschaft e.V. initiiert mit Vorträgen, bundesweiten Diskussionsrunden und Hearings seit Jahren eine breite öffentliche Debatte über die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin (Beschluss des Deutschen Bundestages vom 9. November 2007), das auf der Berliner Schlossfreiheit errichtet werden soll. Für ihr Engagement wurde sie im Jahr 2008 mit dem Nationalpreis ausgezeichnet.
Die Ereignisse von 1989/1990 haben als Sternstunden der deutschen Geschichte einen dauerhaften Platz im nationalen Gedächtnis verdient. Das Denkmal soll vor allem den Bürgermut und die Zivilcourage der DDR-Bürger würdigen, die im Herbst 1989 auf die Straße gegangen sind, um sich für politische Reformen und die Freiheit einzusetzen. Als ein Zeichen des Stolzes und der Freude, die Diktatur überwunden und die Einheit Deutschlands wiederhergestellt zu haben, soll das Denkmal Rückblick, aber auch Anstoß sein, den demokratischen Aufbruch fortzusetzen, Demokratie und Einheit zu festigen. Es steht für Freiheit und Einheit, was durch die zwei Kernsätze der Friedlichen Revolution symbolisiert wird: Wir sind das Volk - Wir sind ein Volk.
Im Februar 2010 ging der Gestaltungswettbewerb für das Denkmal in die zweite Runde. Die drei Siegerentwürfe wurden am 3. Oktober 2010, dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, als Grundlage für die weitere Planung sowie Realisierung des Freiheits- und Einheitsdenkmals erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Am 13. April 2011 gab Kulturstaatsminister Bernd Neumann den endgültigen Sieger bekannt: Der Gemeinschaftsentwurf von Johannes Milla (Stuttgart) und Sasha Waltz (Berlin) - eine riesige begehbare Schale mit dem Titel "Bürger in Bewegung" - wird auf den Sockel des alten Nationaldenkmals gesetzt.
Von März bis Oktober 2011 zeigte die Deutsche Gesellschaft e. V. auf der Schlossfreiheit am Schlossplatz in Berlin-Mitte, dem künftigen Standort des Denkmals, eine Open-Air-Ausstellung zum Freiheits- und Einheitsdenkmal.
Anlässlich des bevorstehenden 10. Jahrestages der Friedlichen Revolution gründen Bürger aus der Mitte der Gesellschaft die Initiative „Denkmal Deutsche Einheit“... weiterlesen
Am 13. Mai 1998 fordern die Initiatoren der Denkmalidee Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat und Berliner Senat in einem offenen Brief auf, anlässlich des 10. Jahrestages der Friedlichen Revolution von 1989 ein Freiheits- und Einheitsdenkmal zu errichten... weiterlesen
Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird 2009 die Aufgabe übertragen, einen zweistufigen Wettbewerb auszuloben... weiterlesen
Als Standort für das zukünftige Freiheits- und Einheitsdenkmal legt der Deutsche Bundestag den Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Berliner Schlossfreiheit fest... weiterlesen
Der Gemeinschaftsentwurf von Johannes Milla (Stuttgart) und Sasha Waltz (Berlin) – die begehbare Schale mit dem Titel „Bürger in Bewegung" – geht als Sieger aus dem Gestaltungswettbewerb hervor... weiterlesen
Der Weg zum Denkmal für Freiheit und EinheitHerausgegeben von Dr. Andreas H. Apelt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft e. V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. 2009, 12,80 €


Die Idee
Die Debatte
Der Wettbewerb
Der Ort
Der Siegerentwurf
Stimmen zum Denkmal
Weitere Denkmäler
Literatur zum Denkmal
Literatur zur Friedlichen Revolution und deutschen Wiedervereinigung
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